• Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Digital
  • Autor: Lisa Gardner
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Juli 2026
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Dateigröße ‏ : ‎ 3.1 MB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 411 Seiten 
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3841239150

Rezensionsexemplar: Danke an Netgalley und den Aufbau Verlag für die Bereitstellung #HideKühlesGrab

Hide – Kühles Grab – Lisa Gardner

Leseabbruch nach ca. 30 %.

Manchmal ist es gar nicht das Buch, das sich verändert hat – sondern wir als Leser.

Als ich „Hide – Kühles Grab“ von Lisa Gardner entdeckt habe, musste ich nicht lange überlegen. Lisa Gardner gehörte vor vielen Jahren zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen und besonders D. D. Warren war eine Ermittlerin, deren Fälle ich damals regelrecht verschlungen habe. Jeder neue Band war für mich ein absolutes Muss.

Erst während des Lesens wurde mir bewusst, dass ich diese Geschichte bereits kannte. Ich hatte die Erstausgabe ungefähr 2008 oder 2009 gelesen. Viele Erinnerungen daran waren zwar verblasst, doch nach und nach kamen einzelne Szenen wieder zurück.

Da ich die Erstausgabe bereits vor vielen Jahren gelesen habe, ist es gut möglich, dass meine Erinnerungen oder mein heutiger Lesegeschmack meinen Eindruck beeinflusst haben. Die Neuauflage konnte mich jedenfalls nicht mehr so begeistern wie damals.

Die Geschichte beginnt vielversprechend: In der Nähe einer ehemaligen Heilanstalt werden die Leichen mehrerer Mädchen entdeckt. Für Bobby Dodge ist der Fall eng mit einem seiner größten Albträume verbunden. Gemeinsam mit D. D. Warren folgt er einer Spur, die immer tiefer in die Vergangenheit führt.

Der Thriller bringt eigentlich alles mit, was ich früher an Lisa Gardner so geliebt habe. Dennoch wollte der Funke bei mir dieses Mal einfach nicht überspringen.

Besonders schade fand ich, dass sich auch D. D. Warren für mich anders angefühlt hat als in meiner Erinnerung. Früher gehörte sie zu meinen absoluten Lieblingsprotagonistinnen, diesmal jedoch konnte ich keine richtige Verbindung mehr zu ihr aufbauen.

Nach etwa 30 % habe ich mich deshalb schweren Herzens für einen Leseabbruch entschieden. Nicht, weil ich das Buch schlecht finde oder die Geschichte grundsätzlich nicht funktioniert, sondern weil sie mich einfach nicht mehr erreicht hat.

Vielleicht hätte ich die Geschichte ohne meine Erinnerungen an die Erstausgabe ganz anders erlebt.

Mein Fazit

Dieser Leseabbruch fällt mir nicht leicht, denn Lisa Gardner war viele Jahre eine meiner liebsten Thrillerautorinnen. Umso mehr hatte ich mich auf die Neuauflage gefreut.

Manchmal passt ein Buch einfach nicht mehr zum eigenen Lesegeschmack oder man verbindet mit einer früheren Lektüre so viele Erinnerungen, dass eine zweite Begegnung nicht mehr dieselbe Magie entfalten kann. Genau so ging es mir mit „Hide – Kühles Grab“.

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