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Dürre

vonUwe Laub

Erschienen im Heyne Verlag

Link zum Buch

Wieder einmal ein absoluter Pageturner, der dazu noch beängstigend nah an der Realität liegt.

Schon mit “ Sturm “ und “ Leben “ konnte mich Uwe Laub überzeugen, somit war ich sehr gespannt auf “ Dürre „, denn der Maßstab hing ziemlich hoch.

Der Schreibstil ist einvernehmend. Kaum hat man die ersten Seiten gelesen, fällt es schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.

Gleich zu beginn treffen wir auf die Studenten Alex und Tom. Alex hat eine Vision, die er zusammen mit seinem Mitbewohner Tom in die Tat umsetzt und somit etwas ganz großes zum laufen bringt. Aequitas, eine App, die den CO2 Fußabdruck eines jeden Menschen überwachen kann.

Wir befinden uns in nicht allzuferner Zukunft. Der Klimawandel schlägt erbarmungslos zu. Gnadenlose Hitzewellen sorgen dafür das es kaum noch Ernten gibt, alles trocknet aus und von Regen ist weit und breit nichts zu sehen. Langsam aber sicher bricht die Hungersnot über Europa und die Welt aus. Der normale Bürger kann sich kaum mehr etwas leisten, es fällt schon schwer, die benötigten Credits aufzutreiben um überhaupt an Lebensmittel oder gar Strom zu gelangen.

Julian Thaler lebt mit seiner Schwester Leni alleine auf dem elterlichen Hof. Tagtäglich kämpfen die beiden ums pure Überleben, wissen kaum mehr wie sie die benötigten Credits auftreiben sollen. Bis sie in den Fokus der ACON und Dana Kilian geraten. Dana arbeite für die Kontollbehörde und ist nicht nur machthungrig, sondern auch skrupellos. Die Jagd beginnt….

Die Charaktere sind absolut authentisch und lebendig gezeichnet. Manche Handlungen kann man gut nachvollziehen, andere wirken zum teil extrem überzogen. Dennoch fügt sich nach und nach alles zu einem klaren Bild zusammen.

Dank der Perspektivwechsel und geschickt eingefügten Wendungen, baut sich die Spannung kontinuierlich auf. Mal fühlt sich alles unglaublich realistisch an, mal spürt man die Fiktion deutlich. Das letzte drittel legt nochmal ordentlich an Spannung zu und führt zu einem fulminanten Showdown.

Fazit:

Auch wenn mir die um das Thema Klimawandel aufgebaute Story stellenweise ziemlich weit hergeholt schien, so finde ich sie dennoch stimmig und enorm nahe an der Realität. Mein persönlicher Blick auf das Thema hat sich mit dem Nachwort tatsächlich noch einmal gedreht. Ein spannender Thriller der dystopisch anmutet, mit einem Thema das uns ALLE angeht. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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