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Das Haus Kölln. Glänzende Zeiten (Die Kölln-Saga 1) 

von Elke Becker

Heyne Verlag

Link zum Ebook – https://amzn.to/47CAIOV

Taschenbuch ab 11.01.2024 erhältlich

Über ein halbes Jahrhundert lang kämpfen die Frauen der Familie Kölln – um ihre Existenz, um ihr Glück

“ Das Haus Kölln – Glänzende Zeiten “ ist der erste Band aus der Trilogie rund um die Elmshorner Kornmühlen – Familie Kölln. Elke Becker lässt uns eintauchen in das Jahr 1886, die Mühlenbetreiber der Kölln Werke schauen einer rosigen Zukunft entgegen. Bis es zu einem tragischen Unfall im Werk kommt. Fortan muss sich Charlotte Kölln um die belange des Werkes kümmern, zusammen mit dem Vorarbeiter Anselm, bis ihr ältester Sohn soweit ist um in die Fußstapfen des Vaters zu treten. Zeit für Trauer bleibt der Familie nicht, das Geschäft muss weiterlaufen um sie vor dem Ruin zu schützen. In dieser schweren Zeit rückt die Familie eng zusammen, Charlotte arbeitet sich in den Werksablauf ein, auch ihr zweiter Sohn Hinrich unterstützt sie neben der Schule und dem Abitur, damit Peter sich auf sein Studium konzentrieren kann. Die geplante Modernisierung rückt in den Hintergrund, denn Charlotte ist es nicht gestattet Kredite aufzunehmen, doch mit vereinten Kräften gelingt es der Familie das Werk am laufen zu halten.

Charlotte würde Peter gerne mit der Mühlentochter Schlüter verheiraten, doch sein Herz schlägt für eine einfache Arbeiterin. Eine Verbindung die Charlotte gerne unterbinden würde, denn für einen Mann von Stand gehört es sich nicht, eine Frau aus der Unterschicht zu heiraten. Doch Peter setzt sich über seine Mutter hinweg und heiratet seine Bertha. Auch wenn Charlotte die Verbindung nicht gerne sieht, wird Bertha zu einem wichtigen Teil der Familie.

“ Zwangsweise tolerierte sie seine Entscheidung, dieses dahergelaufenen´Mädchen zu heiraten, akzeptieren würde sie seine Wahl jedoch keinenfalls. Hinter dieser hübschen Fassade steckte ein berechnendes Wesen, davon war sie überzeugt. „

Das Haus Kölln – Glänzende Zeite Kapitel 9

Meine Meinung:

Der Roman basiert auf der Unternehmensgeschichte der Hauses Kölln. Der erste Teil der Trilogie hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Elke Becker hat mich mit ihrem Wort und Bildgewaltigen Schreibstil, sowie den wundervoll gezeichneten Protagonisten völlig in den Bann der Geschichte gezogen. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineindenken, besonders in Bertha, die für mich eine sehr kluge und vor allem taffe Frau darstellt. Trotz all der Ablehnung die sie durch ihre Schwiegermutter Charlotte erfahren hat, ist sie sich stets selbst treu geblieben, hat ihrem Mann Peter den Rücken gestärkt und heimlich hintenrum, die Geschicke des Werkes mitgeleitet. Auch wenn Frauen zu dieser Zeit keinerlei Rechte zustanden, so wusste Bertha, wie sie es anstellen muss, ihren Peter in die richtige Richtung zu lenken. Ob sie mit ihn auch mit ihrer eigenen Erfindung überzeugen kann?

Jeder einzelne Charakter ist hervorragend gezeichnet. Man lernt nicht nur die Familienmitglieder der Köllns kennen, sondern auch die Menschen in Elmshorn, sowie deren Geschichte. Als ein erneuter Schicksalsschlag die Köllns heimsucht, stehen die Elmshorner hinter der Familie ….

Elke Becker hat in diesem Buch mutige Frauen erschaffen, die der damaligen Zeit trotzten. Sie kämpften für ihr Glück und ließen sich nicht von ihrem Weg abbringen, auch wenn sie sich zum Gespött der Leute machten.

Während dem lesen sind ab und an auch ein paar Tränchen geflossen, ich war so tief in der Geschichte versunken, konnte mit Bertha und allen anderen Personen mitfühlen, gerade so als wäre ich selbst in die Zeit zurückversetzt. Elke Becker schafft es dabei, Emotionen und Spannung perfekt miteinander zu verbinden, als Leser fühlt man sich absolut dazugehörig.

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es mit den Köllns und dem Mühlenwerk weitergeht. Von meiner Seite aus gibt es eine klare Leseempfehlung sowie 5 wohlverdiente Sterne.

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Belletristik

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