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So hässlich die Lüge

vonMelisa Schwermer

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Ein abscheuliches Geheimnis, verborgen in einem dunklen Herzen. Kommt die Wahrheit ans Licht, bedeutet das den Tod.

»Bestimmt hast du großen Hunger und Durst«, sagte das Monster bei der Tür. Es war das erste Mal, dass es zu ihr sprach. Die Stimme klang nett und freundlich, aber genau das war ja der Trick bei Monstern. Man durfte nicht darauf reinfallen.

Mit dem neunten Teil der Fabian Prior Reihe übertrifft sich Melisa Schwermer mal wieder selbst um Längen. Für Fabian selbst, wird es zu einem sehr persönlichen Fall.

Die 15 jährige Jahrgangsfeier endet für Lutz und seine Frau Elena in einem Alptraum. Amelie, ihre kleine Tochter wurde entführt und die Babysitterin kaltblütig ermordet. Mit Blut an die Wand geschmiert, steht das Wort “ LuSt „. Fabian uns sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Doch schon bald wird Fabian von dem Fall abgezogen, denn als Hauptverdächtiger gilt sein Bruder Gerrit. Während Thomas und Helga weiter ermitteln, soll Prior die Füße still halten und alte Fälle archivieren. Während sich Thomas und Helga scheinbar auf Gerrit Prior als Täter eingeschossen haben, ermittelt Fabian heimlich weiter und stößt dabei auf ein grausames Geheimnis, welches sich 15 Jahre zuvor ereignet hat. Schafft er es, seinen Bruder zu entlasten?

Erzählt wird die Story auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart verfolgt der Leser gespannt die Ermittlungsfortschritte, während man in der Vergangenheit 15 Jahre zurück reist und erfährt, welch schreckliches Geheimnis die Abschlussklasse bis heute verwahrt.

Einmal angefangen zu lesen, war es mir kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen. Der Spannungsbogen ist von beginn an sehr hoch. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit trägt dazu bei, das man nur so durch die Seiten fliegt. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Mit Fabian durchlebt man mehrere Stadien an Emotionen, die mir sogar zwischendurch tatsächlich ein, zwei Tränchen entlockt haben. Geschickt führt Melisa Schwermer mich immer wieder auf falsche Fährten, dabei hatte ich das Gefühl, wie Fabian, nicht mehr zu wissen was und vor allem wem ich glauben kann.

Ein durchweg spannender Thriller, der einfach alles hat, was man sich als Leser wünscht. Spannung, psychische Gewalt und einiges an Emotionen, die man als Leser hautnah miterlebt. Für mich war der neunte Fall, der beste bisher. Ein absoluter Pageturner, den ich sehr gerne weiterempfehle.

Belletristik

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