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Das Elixier des Himmels 

von Andreas Otter

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Zwei Frauen. Zwei Schicksale. Eine einzigartige Freundschaft.

Bayern, Anno 1171: Seit ihrer frühen Kindheit verfügt Helena über eine unerklärliche Gabe: Sie kann in andere Menschen „sehen“ und dort Krankheiten erkennen. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst sie in einem Kloster auf, in dem sie die Novizin Englin kennenlernt. Ihre von der Kirche verbotene Fähigkeit erscheint Helena wie ein Fluch. Allein durch die bedingungslose Freundschaft zu Englin erfährt sie Wärme und Lebensmut.
Erst als die beiden jungen Frauen das Kloster verlassen und bei einer Heilerin aufgenommen werden, lernt Helena, ihre Gabe zum Wohle anderer einzusetzen. Während Englin weiterhin Gott dienen möchte, findet Helena ihre wahre Bestimmung in der Heilkunst. Ihr Weg führt die beiden Freundinnen nicht nur zur medizinischen Fakultät in Salerno, sondern bis ins Heilige Land.
Trotz der unerschütterlichen Verbindung der beiden Frauen zueinander sind ihre Bestimmungen verschieden. Denn auch Englin verfügt über eine besondere Gabe…

Meine Meinung:

Um nicht zu spoilern, habe ich euch nur den Klappentext eingefügt.

Andreas Otter hat mich wieder einmal in eine Welt entführt, die man sich in unserem Zeitalter kaum vorzustellen vermag.

Mit Helena und Englin hat Andreas zwei wundervolle Charaktere geschaffen die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Die enge Verbundenheit, die sich zwischen Helena und Englin entwickelt, ist durch das ganze Buch hinweg, deutlich spürbar. Die beiden trotzen aller Widrigkeiten, verlassen zusammen das Kloster und gehen auch ihre weiteren Wege gemeinsam.

Der Schreib und Erzählstil ist absolut fesselnd, einmal angefangen mag man das Buch gar nicht mehr aus de Hand legen. Innerhalb von 2 Tagen habe ich die Geschichte regelrecht inhaliert. Dabei lernen wir Helena im zarten Alter von 6 Jahren kennen und begleiten sie auf ihrem Weg ins Erwachsenleben. Geprägt wird die Geschichte durch hervorragende Recherchen, einer Reise nach Salerno und dem weiteren Weg in den Orient, wo sich die beiden Frauen ebenfalls behaupten müssen. Geprägt wird die Geschichte durch Spannung, Drama und vielen emotionalen Momenten, die mir auch mal ein paar Tränchen entlockt haben.

Besonders beeindruckt hat mich, wie weit man zu damaliger Zeit schon in medizinischen Dingen an der medizinischen Fakultät in Salerno war. Die Schule von Salerno war übrigens die erste medizinische Lehr- und Forschungsanstalt Europas.

“ Das Elixier des Himmels “ eine berührende Geschichte über die Freundschaft zweier Frauen, die beide mit besonderen Gaben gesegnet sind. Einer Freundschaft die selbst den widrigsten Umständen zum trotz standhält. Noch lange wird mich die Geschichte von Helena und Englin in meinen Gedanken begleiten.

Von Herzen gerne empfehle ich diesen wundervollen historischen Roman.

Willkommen

Rezension: Totennektar

Susanne BarlangSusanne BarlangApril 30, 2024

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