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Schrei

von Noah Fitz 

Kampenwand Verlag

Jonatan Wagemut hat in seiner Laufbahn als Kriminalkommissar schon vieles zu Gesicht bekommen,
und er hatte geglaubt, nichts könne ihn mehr aus der Fassung bringen.
Doch ein Serienmörder, der kurz vor Weihnachten erneut zuschlägt, zerstört diese Illusion.
Eine kunstvoll in Szene gesetzte Tote, nackt bis auf einen roten Umhang im Schnee kauernd
und von mehreren Pfeilen durchbohrt, scheint eine Hommage an das Märchen Rotkäppchen zu sein.
Der Täter hat offenkundig ein Faible für junge Frauen, alte Erzählungen und bizarre Inszenierungen.

Leider verlaufen alle Versuche, dem Mörder das Handwerk zu legen, im Sande,
denn er hinterlässt keine Spuren – nur eine Botschaft, die Wagemut wissen lässt,
wer das nächste Opfer sein soll: seine Kollegin, Lena Weiß.

Meine Meinung:

Zum Inhalt des Buches, muss der Klappentext reichen, da ich sonst Gefahr laufen würde zu spoilern. Mit “ Schrei “ ist Noah Fitz wieder ein sehr spannender und vor allem Nervenaufreibender Thriller von der Feder gesprungen. Von der ersten Seite an lässt der Autor keine Fragen offen und sorgt für einen genialen Spannungsbogen.

Die Charakterzeichnung des Täters gefällt mir dabei besonders gut, gibt es doch wieder gelungene Einblicke in die tiefsten Tiefen menschlicher Abgründe. Zwischendurch meldet sich immer wieder leises Mitleid für “ Den Fotografen “ wie er genannt wird, doch seine abscheulichen Taten lassen es immer wieder im Keim ersticken.

Das Ermittlerteam rund um Jonatan Wagemut wird ebenfalls sehr gut dargestellt. Aus Jägern werde gejagte, was eine gelungene Wendung mit sich bringt und mich regelrecht an den Reader fesselte. Der Fotograf arbeitet sauber und akribisch, hinterlässt keine Spuren was die Ermittlungen fast unmöglich macht, der einzige Hinweis den Wagemut besitzt, ist der das seine Partnerin das nächste Opfer werden soll….. Ein Wettlauf mit der Zeit. Ob es dem Team gelingt den Täter zur Strecke zu bringen, dürft ihr selbst lesen.

Mein Fazit:

Ein Thriller, wie man es von Noah Fitz gewohnt ist. Kaum angefangen zu lesen, wird man von der vorherrschenden Spannung gepackt und kann das Buch erst wieder aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist. Fitz versteht es meisterlich seine Ermittler und Leser an der Nase herumzuführen. Chapeau lieber Noah.

Belletristik

Rezension: Herbstzeitleuchten

Susanne BarlangSusanne BarlangApril 30, 2024

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