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Mein letzter Wunsch

von Nicholas Sparks (Autor), Astrid Finke (Übersetzer)

Heyne Verlag

Maggie ist gerade einmal 36 Jahre alt, als sie erfährt das sie an einem Melanom leidet. Eine fiese Krebsart, die in den meisten Fällen tödlich endet. Trotz Operationen, Chemotherapien und Bestrahlungen, zerfrisst der Krebs Maggie von innen heraus. Alles was ihr bleibt, sind ihre Werke und die Arbeit in der Galerie. Als Reisefotografin hat sich Maggie einen Namen gemacht, mit ihren Krebsvideos ebenfalls. In ihren letzten Wochen auf der Welt, blickt Maggie zurück in ihre Vergangenheit, ein guter Zuhörer ist ihr dabei Mark, ein junger Mann den sie als Aushilfe in der Galerie eingestellt hat. Mit ihm reist sie in die Vergangenheit, zurück nach Ocracoke, ihrer Tante Linda und ihrer großen Liebe Bryce….

Und wieder einmal blieb ich zurück mit tränen im Gesicht. Nicholas Sparks schafft es immer wieder, mich tief im Inneren zu berühren.

Erzählt wird Maggies Geschichte auf zwei Zeitebenen, einmal im Jetzt 2019 und einmal im damals 1995/1996, als Maggie mit 15 Schwanger wurde und von ihrer Familie auf die kleine Insel Ocracoke in North Carolina verbannt wurde.

Der Schreib und Erzählstil ist wundervoll flüssig, tiefgehend und enorm bewegend. Die Charaktere sind liebevoll, authentisch und lebendig gezeichnet. Maggie als junges Mädchen, die ihre große Liebe auf einer einsamen abgelegenen Insel kennenlernt. Bryce, der Maggie trotz ihrem “ Zustand “ nimmt, wie sie ist, der nichts verwerfliches daran findet, das sie so jung schwanger wurde. Tante Linda, eine ehemalige Nonne, die Maggie aufnimmt und ihr in dieser schweren Zeit beiseite steht. Ihre Eltern, die sich von Maggie distanzieren, für die ihre Schwangerschaft ein großes Dilemma bedeutet.

Und dann ist da noch Mark, ein junger selbstbewusster Mann, der Maggie kennenlernen möchte. Seine Interessen an ihr, sind nur rein auf ihren Beruf bezogen, auch ihr Leben interessiert sie, denn mit ihren Krebsvideos hat sie etwas ausgelöst in ihm. In ihren schwersten Stunden, ist Mark Maggie ein treuer Begleiter und Zuhörer….

Ich habe so sehr mit Maggie gelitten, ihre Geschichte hat mich tief berührt und am Ende mit einem Berg Taschentücher zurückgelassen. Ohne sich irgendwelchen Klischees zu bedienen, lässt Nicholas Spark seine Leser*innen in eine Geschichte reisen, die sich im wahren Leben tatsächlich so abgespielt haben könnte. Auch wenn das Ende ziemlich vorhersehbar war, konnte mich das Buch vollkommen überzeugen.

Fazit:

Eine emotionsgeladen traurige Geschichte, die mir dennoch mehr als einmal ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte.

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Rezension: Das Haus

Susanne BarlangSusanne BarlangApril 30, 2024

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